FLIDUM leistet unverzichtbaren Beitrag zur Integration in Seligenstadt

Pressemitteilungen13. September 2016

Seit dem 13. September 2016 besteht FLIDUM – ein Projekt des AK Willkommen – seit 100 Tagen. Anlässlich dieses Jubiläums gratulierte die Seligenstädter FDP und hob die Bedeutung des Projekts für die lokale Flüchtlingsarbeit hervor: „Es ist sehr erfreulich, dass FLIDUM derart gut von den Flüchtlingen angenommen wird. Dass sich mittlerweile 178 von 194 möglichen Schülerinnen und Schülern zu einem der 15 Kurse der Ehrenamtlichen angemeldet haben, ist eine absolute Traumquote. Das Projekt leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Integration, zumal 54 Prozent der erwachsenen Geflüchteten in Seligenstadt keinen Deutschunterricht über den niederschwelligen Bereich hinaus erhalten würden, wenn es das Angebot der Ehrenamtlichen nicht gäbe. Ihrem Engagement ist es zu verdanken, dass wir bei uns in Seligenstadt in Sachen Integration deutlich weniger Probleme haben als andernorts“, erklärte Fraktionsvorsitzenden Susanne Schäfer im Rahmen eines Informationsaustauschs zwischen den Freien Demokraten und FLIDUM.

Der Seligenstädter FDP-Landtagsabgeordnete René Rock hob zudem die Bedeutung des Projekts für den örtlichen Arbeitsmarkt hervor: „Das Erlernen der deutschen Sprache ist von zentraler Bedeutung für die Teilhabe an unserem Arbeitsmarkt. Durch die Förderung von FLIDUM leistet die Stadt Seligenstadt einen sehr wichtigen Beitrag. So zeigen sich bereits die ersten Erfolge dieser Initiative: Bislang konnten den Flüchtlingen 13 Arbeitsplätze und 5 Ausbildungsplätze vermittelt werden. Ein zentraler Punkt für die Auszubildenden und Arbeitnehmer besteht darin, geeignete Wohnungen in Seligenstadt zu finden. Es ist sehr erfreulich, dass der AK Willkommen bereits angekündigt, sich mit konkreten Vorschlägen zu beteiligen.“

Für Schäfer und Rock steht fest, dass FLIDUM einen großen Beitrag an der gut funktionierenden Integration in Seligenstadt hat: „Die Ehrenamtlichen leisten Großartiges! Land, Bund und Kreis sollten für dieses Engagement sehr dankbar sein, da der Staat auf diese Weise insgesamt 350.000 Euro spart – das ist der Wert der Deutschkurse, der ansonsten dringend ausgegeben werden müsste. Aus politischer Perspektive betrachtet ist es zudem ein positives Signal und ein Gradmesser für eine gute Integrationsarbeit, dass wir im Gegensatz zu vielen anderen Kommunen und Städten in unserem Land in Seligenstadt keinen Aufstieg der AfD erlebt haben.“